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Wieder massiver Waldbrand am Burgstallberg!

02560b12 66a0 4cfe a9a6 789a1fb23909Am Sonntag, dem 27. März 2022 um 17 Uhr wurden die Feuerwehren Mühldorf, Kolbnitz und Möllbrücke zu einem Waldbrand am Burgstallberg in der Gemeinde Mühldorf, Bezirk Spittal an der Drau alarmiert. Rund 200 Meter oberhalb der ÖBB-Tauernbahnstrecke deuteten bereits massive Rauchschwaden auf einen sich ausdehnenden Waldbrand hin.

Umgehend wurden Tanklöschfahrzeuge von weitere Feuerwehren hinzualarmiert. Die Einsatzstelle auf rund 700 Meter Seehöhe war zwar gut erreichbar, dennoch zeichnete sich ab, dass zusätzliches Löschwasser auf den Berg gebracht werden musste.

Durch den Einsatzleiter AFK Erich Dertnig von der FF Mühldorf wurden weitere Feuerwehren hinzualarmiert. Zusätzlich wurden  zwei Hubschrauber des Innenministeriums angefordert, die auch umgehend aus Klagenfurt und Salzburg zu Hilfe kamen. Auch das Kommunalfahrzeug der Stadtgemeinde Spittal sowie Landwirte halfen beim Wassertransport vom Tal hinauf auf den Berg. Auch die ÖBB konnten die Arbeiten mit ihren Löschzügen und Kesselwaggons, die 30.000 Liter Löschwasser fassen unterstützen. Die Tauernbahnstrecke war dadurch auf einer Gleisstrecke mehrere Stunden blockiert. Das Feuer wurde durch den Wind massiv angefacht und fraß sich wegen des sehr trockenen Bewuchses durch den Hoch- und Niederwald rasch bis auf 900 Meter Seehöhe hinauf. Die Feuerwehrleute konnten bis zu zwanzig Meter hohe Stichflammen beobachten. „Die Einsatzkräfte konnten von der Bergstrasse aus die Flammen sowohl von unterhalb wie auch von oberhalb bekämpfen, aber ohne den Einsatz der beiden Hubschrauber wäre das Feuer nicht so rasch unter Kotrolle gebracht worden“, sagte der Einsatzleiter und Kommandant der FF Mühldorf Erich Dertnig.

Es dauerte bis zum Einbruch der Dunkelheit gegen 19:30 Uhr, bis das Feuer unter Kontrolle gebracht werden und sich nicht mehr ausdehnen konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren 21 Feuerwehren mit rund 250 Mann am Burgstallberg im Einsatz. Gegen 21:30 Uhr wurden die Kräfte am Berg abgelöst. Eine verkleinerte Einsatzmannschaft verblieb mit Tanklöschfahrzeugen am Berg, um auf ein eventuelles Aufflammen des Brandes rasch reagieren zu können. Durch den Hubschrauber „Flir“ wurde bei Dunkelheit mit einer Wärmebildkammera Aufnahmen gemacht, um die Bereiche mit Glutnestern im Boden ausfindig machen zu können. Nach ersten Schätzungen sind 7 – 10 Hektar Wald stark betroffen.

Am Montag in der Früh um 7 Uhr werden wieder Feuerwehrleute in den Einsatz gehen und den Boden nach Glutnestern absuchen. Die Feuerwehr wird unterstützt werden durch 40 Mann des Pionierbataillon 1 aus Villach. 2 Hubschrauber des Innenministeriums und 2 Hubschrauber des Bundesheeres werden ebenfall ab dem Vormittag im Einsatz sein. Dabei gilt es durch die Kräfte am Boden den Waldboden umzugraben und Glutnester mit Wasser  abzulöschen.

Die Brandursache konnte bislang nicht herausgefunden werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz, der teilweise im felsigen Geläde verläuft, niemand.

Insgesamt standen am Sonntag und in der Nacht auf Montag 25 Feuerwehren mit rund 270 Mann/Frauen, 3 Hubschrauber des Innenministeriums, das Kommunalfahrzeug der Stadtgemeinde Spittal, ein RTW- Team des Roten Kreuzes und zwei Streifen der Polizei im Einsatz. Auch Landwirte aus Mühldorf haben die Einsatzkräfte unterstützt.

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