Am Samstag, dem 22. September 2018 fand in Reintal bei Winklern im Mölltal eine Einsatzübung des Katastrophenhilfs-Zuges des Bezirkes Spittal statt. 65 Feuerwehrmänner und –frauen des ansonsten rund 190 Mann starken Kat-Zuges II, der von allen Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Spittal gebildet wird, nahmen daran teil.

Der Kat-Zug II Spittal ist einer von fünf im Bundesland Kärnten und kann im Ernstfall innerhalb von zwei Tagen in ganz Österreich zum Beispiel bei Unwetterkatastrohen in den Einsatz gehen. Wie in einem echten Einsatzfall wurde die Alarmierung mittels SMS und die Formierung der Einsatzkräfte geübt.

In einer beeindruckenden  Fahrzeugkolonne rückten die  Einsatzfahrzeuge am Samstag in der Früh vom Sammelpunkt in Obervellach nach Reintal ab. Dort wurden die fünf eingeteilten Gruppen auf mehrere Aufgabenstellungen zum Thema Hochwasserschutz eingeteilt.

Durch die Mithilfe der Nachbarschaft Reintal konnten Bäume gefällt werden, die mit Seilwinden entlang des Möllufers und vor einen Brückenpfeiler gezogen wurden. Dadurch können bei Hochwasser das Ufer oder die Brückenpfeiler vor Unterspülung geschützt werden. Dieses Wissen konnte bei dieser Übung weitergegeben und vor Ort ausprobiert werden.

Aber auch moderne Hilfsmittel wie ein mit Wasser aufzufüllender Damm wurden in Betrieb genommen. Parallel dazu wurde mit Hilfe der Bergrettung Ortsstelle Winklern eine Personenbergung aus dem Möllfluss und über steiles Gelände geübt. Die Verpflegung der Kameraden am Abend wurde auch vom eigenen Küchenteam in Reintal zubereitet.

Der Kat-Zug-Beauftragte für den Bezirk Spittal und Leiter des Organisationssteams  Harald Ebner  zeigte sich nicht nur von der Anzahl der freiwilligen Teilnehmer begeistert: „Dank der großzügigen Unterstützung der Nachbarschaft in Reintal konnte hier altes und praktisches Wissen den Feuerwehrkameraden vermittelt und mit Hilfe der Bergrettung notwendige Sicherungsarbeiten geübt werden.“ Der Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober dankte den Organisatoren der Übung, dem Stab und den Teilnehmern für das Engagement sowie der Nachbarschaft und der Bergrettung für die Unterstützung: „Mit so motivierten Kameradinnen und Kameraden würde ich jederzeit und mit Stolz in einen Einsatz gehen und auch schwere Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung übernehmen können!“

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